Willkommen 2017: Ein Sachbuch zum digitalen Wandel und ein Abenteuer für die Zukunft

Zu Beginn des neuen Jahres nehme ich nach einer längeren Blogpause das erste Mal an der von Marit Alke ausgerufenen Blogparade teil. Im vergangenen Jahr war meine Lernkurve ziemlich steil, den zusammen mit Michael Lindner arbeitete ich wirklich intensiv an dem Sachbuch „Morgen weiß ich mehr. Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution“, welches jetzt endlich im Februar 2017 über tredition veröffentlicht wird. Und im Jahr 2017 folgen noch viele neue Impulse, Beiträge, Podcasts und Videos. Das Thema: „Wissensabenteuer für die digitale Zukunft“.

Vor etwa zwei Jahren haben Michael Lindner und meine Wenigkeit den Plan gefasst, ein Sachbuch zum digitalen Wandel zu schreiben und dieses ganz bewusst nicht bei einem professionellen Verlag zu veröffentlichen, sondern in Eigenregie zu publizieren. In unserem Sachbuch geht es darum, wie Menschen, die viel mit Kopf und Computer arbeiten, den digitalen Wandel dazu nutzen können, mehr aus ihrem Potenzial zu machen, um beispielsweise als angehende Experten eigene Wissensprodukte wie unter anderem E-Books, Web-Videos und Online-Kurse zu entwickeln. Dabei wird zunächst anhand herausragender Persönlichkeiten und Organisationen zwecks Inspiration aufgezeigt, was es bedeutet, die eigene Komfortzone zu verlassen und mehr zu experimentieren.

Heute habe ich den Probedruck zu unserem Sachbuch von tredition erhalten und bin wirklich stolz auf das Ergebnis: Unser Sachbuch mit dem Titel „Morgen weiß ich mehr. Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution“ mit einem Umfang von 360 Seiten enthält insgesamt vier Kapitel zu den Schwerpunkten „Zukunftsvisionen“, „Lernen im digitalen Wandel“, „Wissens- und Kreativarbeit“ sowie „Strategie“. Zudem gibt es drei Interviews mit Ralph Müller-Eiselt (Experte für digitale Bildung), Ehrenfried Conta Gromberg (Smart Business Concepts) und Thomas Sattelberger (Ex-Telekom-Personalvorstand). Außerdem wird noch ein Komponenten-Anhang mit mehr als 120 Komponenten zu solchen Themen wie „Ihre persönliche Online-Weiterbildung“, „Tools für produktives Arbeiten und agiles Management“ und „Das virtuelle Büro“ als Bonus geboten.

Self-Publishing als Grundlage für ein eigenes Experten-Programm

Wenn alles gut geht, wird unser Sachbuch ab Februar 2017 käuflich zu erwerben sein. Dabei haben wir uns beim Self-Publishing für tredition entschieden. Der Hamburger Dienstleister tredition ermöglicht es Autoren, ihren Buchinnenteil in den verschiedensten Ausgangsformaten hochzuladen und in wenigen Schritten automatisch in ein druckfähiges Buch sowie in alle gängigen E-Book-Formate umzuwandeln. Zudem bekommt man als Gegenleistung für 149,90 Euro verschiedene ISBN-Nummern (für E-Book, Taschenbuch und Hardcover) sowie Buchmarketing und Pressearbeit geboten. Das Marketing umfasst dabei unter anderem die Auflistung des eigenen Buches in einer Verlagsvorschau und die Versendung einer Pressemitteilung über den Verteiler von tredition.

Newsletter: Morgen weiß ich mehr

In unserem "Morgen weiß ich mehr"-Newsletter erhalten Kopfarbeiter und Kreative regelmäßig hochwertige Impulse zu der Frage, wie der digitale Wandel dazu genutzt werden kann, intelligenter zu lernen und zu arbeiten. Den Anfang macht ein kostenfreies E-Book mit 50 praktischen Impulsen.

Von allen Self-Publishing-Angeboten ist tredition sicherlich eines der empfehlenswertesten, nachdem wir uns bereits über längere Zeit mit verschiedenen Angeboten zu diesem Thema beschäftigt haben. Zu nennen wären hier beispielsweise auch das Angebot von Amazon, über CreateSpace eigene Bücher nicht nur als E-Book, sondern auch als Taschenbuch und gebundene Ausgabe anzubieten. Oder auch das Angebot von BoD.

Wenn ich Fragen zum Self-Publishing hatte oder zu einzelnen Einstellungen auf der Plattform von tredition, wurden diese immer recht schnell und kompetent beantwortet. Dennoch sollten Sie bei derartigen Vorhaben nicht vergessen, dass die Grundhaltung bei einem solchen Vorhaben stark unternehmerisch geprägt sein sollte, wenn Sie mit einem solchen Projekt auch wirklich erfolgreich sein wollen und dieses nicht bloß als „Hobbyautor“ betreiben wollen.

Denn alle Schritte, die sonst ein Verlag für Sie übernehmen würde, etwa die professionelle Gestaltung des Covers zu Ihrem Buch, das Lektorat, der Vertrieb und Teile des Marketings, müssen Sie selber tragen. Und der Aufwand ist beim ersten Mal wirklich enorm. Obwohl ich als Autor bis dato recht häufig Fachartikel in Magazinen und Zeitschriften veröffentliche und auch schon bei einem professionellen Verlag als Redakteur und Berater gearbeitet habe, hätte ich mir ein derartiges Vorhaben bei weitem nicht so aufwendig vorgestellt. Ein professionelles Sachbuch im Selfpublishing-Format zu zweit zu entwickeln und umzusetzen, gleicht einem Marathonlauf. Einzelne Blog-Artikel zu schreiben, ist dagegen Kurzstrecke.

Wieso Sie dennoch von einem solchen Vorhaben trotz des enormen Aufwands stark profitieren können, werde ich Ihnen im Folgenden verraten. Denn durch dieses Projekt und durch die Smart Business Intensivgruppe von Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg, die ich im Herbst 2016 absolviert habe, habe ich konzeptionell die Grundlage für die nächsten zwei Jahre gelegt: die Basis für ein eigenes Experten-Programm.

Wie lautet das Ziel? Das Sachbuch „Morgen weiß ich mehr. Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution“ bildet die Grundlage für mein Speaker-Programm „Wissensabenteuer für die digitale Zukunft“, welches ab März 2017 beginnt. Dabei besteht das Ziel in den nächsten zwei Jahren für mich darin, den Wechsel vom Angestellten-Dasein in die Selbständigkeit als Solopreneur mit einem eigenen Experten-Programm zu vollziehen. Und alle Themen, die für mein Programm von Bedeutung sind, sind bereits Bestandteil des Sachbuchs „Morgen weiß ich mehr“.

Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg bezeichnen das als „Langlauf-Modell“. So arbeite ich aktuell noch in zwei Welten: als Angestellter bin ich als Online-Redakteur und Formatentwickler (Blogs, Web-Videos, Podcasts und E-Books) für ein Forschungszentrum für Demenz an der Universität Witten/Herdecke tätig, als Selbständiger arbeite ich aber bereits schon seit längerer Zeit an einem eigenen Speaker-Programm mit dem Schwerpunkt auf „Lernen und arbeiten im digitalen Zeitalter“. Innerhalb der nächsten zwei Jahren möchte ich aber dann die Weichen für mein Solopreneurship gestellt haben.

Entscheidend am Langlauf-Modell ist, dass Sie nicht Knall auf Fall als Angestellter kündigen müssen, wenn Sie ein solches Vorhaben in die Tat umsetzen wollen, etwa sich als Experte zu einem bestimmten Thema mit einem digitalen Programm zu positionieren, sondern mit mehr Kopf und Strategie vorzugehen. Ein Beispiel dafür wäre die Ausbildung einer finanziellen Rücklage. Wenn Sie im Extremfall von dieser Rücklage ein Jahr leben können, können Sie auch mit viel mehr Ruhe im Kopf Ihr Business starten.

Welche wesentlichen Erkenntnisse habe ich im Jahr 2016 gesammelt?

Ich bin ein Mensch, der immer sehr viele Ideen hat und dem sehr schnell langweilig ist. Das führt auf der anderen Seite aber auch immer wieder in der Praxis dazu, dass ich mir zu viele Projekte gleichzeitig auflade und mich auch zuweilen damit schwer tue, einzelne Projekte auch wirklich erfolgreich abzuschließen. Zum Glück habe ich dieses Problem aber schon seit längerer Zeit erkannt. Daher hat mir das Sachbuch-Projekt mit Michael Lindner extrem viel gebracht. Insbesondere dieses Projekt und mehrere Marathon-Läufe in den letzten Jahren haben bei mir speziell drei Dinge bewirkt: mehr Disziplin, mehr Durchhaltevermögen und mehr Frustrationstoleranz.

Und ich muss dabei auf der anderen Seite zugeben, dass ich schon mehrfach beschlossen hatte, unser Sachbuch-Projekt auf Eis zu legen. Auch wenn gerade noch der letzte Endspurt anliegt, kann ich jetzt aber endlich mit einem gewissen Stolz verkünden, dass wir unser Vorhaben nach zwei Jahren fast abgeschlossen haben: nämlich ein Sachbuch mit einem Umfang von 360 Seiten gemeinsam in Teilzeit neben unseren Hauptberufen zu stemmen. So bin ich noch als Online-Redakteur für ein Forschungsinstitut unterwegs (wie ich bereits erwähnt hatte) und Michael als selbständiger Trainer im Bereich der Erwachsenenbildung mit dem Schwerpunkt auf Selbst- und Informationsmanagement im digitalen Zeitalter. Eine besondere Herausforderung lag bei diesem gemeinsamen Vorhaben auch darin, dass wir erst einmal lernen mussten, unseren Schreibstil so aufeinander abzustimmen, dass sich unser Sachbuch quasi wie aus einem Guss lesen lässt. Dafür mussten wir das Rohmanuskript neben einem professionellen Lektorat mehrfach komplett umschreiben.

Glücklicherweise haben wir bei diesem Projekt mit verschiedenen Milestones gearbeitet, die uns immer wieder motiviert haben, wenn es mal wieder nicht so funktionierte, wie wir uns das gerade vorgestellt hatten. Zu nennen wäre hier beispielsweise die Crowdfunding-Kampagne zu unserem Sachbuch „Morgen weiß ich mehr“ auf Startnext. Bis Ende April 2016 haben wir insgesamt 2.000 Euro für unser Projekt eingenommen, um die Kosten für das Lektorat zum Großteil bereits im Vorfeld abzudecken. Aber auch ansonsten gab es weitere Milestones, die uns motivierten, etwa die Umsetzung eines eigenen Video-Kanals zu unserem Buchprojekt auf YouTube mit zahlreichen Experten-Interviews und animierten Videoclips. Etwa Videos mit Markus Albers oder Dirk Baecker. Den Kanal nutzte ich dann auch gleichzeitig dazu, einzelne Video-Experimente durchzuführen. So setzte ich beispielsweise mein erstes Video mit eigenen Zeichnungen im VideoScribe-Stil mit der Software Sparkol um (siehe oberer Teil dieses Abschnitts).

Was wir indes aufgrund mangelnder Erfahrung immer wieder verschieben mussten, war die Deadline zu der Veröffentlichung unseres Sachbuchs. Ursprünglich sollte unser Sachbuch nämlich bereits im Juni 2016 veröffentlicht werden, dann folgte der Termin für Dezember 2016 und mittlerweile sind wir bei Februar 2017 angelangt. Aus eigener Erfahrung kann ich dazu nur sagen, dass gerade die letzten 10 Prozent noch einmal ein gewaltiges Stück Arbeit ausmachen. Und das habe ich definitiv zeitlich gewaltig unterschätzt, auch wenn ja immer wieder gesagt wird, dass die letzten Details zu einem derartigen Projekt besonders zeitintensiv wären. Dazu gehören beispielsweise in unserem Fall solche Arbeiten wie die Formatierung eines Buches (Inhaltsverzeichnis, die einzelnen Kapitel, Überschriften und das Impressum) und der Abgleich mit den Daten auf einer Selfpublishing-Plattform wie tredition. Hinzu kommt die Auslagerung und Koordinierung von weiteren Aufgaben an externe Personen. So lassen wir beispielsweise gerade noch einmal nach dem ersten Probedruck unser Cover von einem Designer überarbeiten.

Schließlich steht auch noch ein weiterer kleinerer Marathon mit dem Marketing zu unserem Buch an. Unser Blog www.digitalistbesser.org und der Video-Kanal sind Beispiele dafür. Weitere Aktionen folgen in den nächsten Monaten: etwa eine Landingpage mit einem neuen Trailer und einzelnen Stimmen zu unserem Buch, Interviews und Blog-Beiträge auf anderen Plattformen und in der Presse, oder auch Rezensionen auf Amazon und Vorträge zu den Kerninhalten unseres Sachbuchs, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Welche kostenlose Inhalte wird es 2017 geben?

Im Anschluss an die Veröffentlichung zu unserem Sachbuch wird es eine Podcast-Serie mit dem Titel „Die Wissensmacher“ geben, die nahtlos an die Kerninhalte zu unserem Sachbuch anknüpft. Angesprochen sind Menschen, die viel mit Kopf und Computer arbeiten und die mehr aus ihrem Leben machen wollen. Die genauer wissen wollen, wie größere Entwicklungen im Zeitalter der digitalen Transformation in Punkto Lernen und Arbeiten aussehen, und welche Chancen und konkreten Möglichkeiten sich daraus für Wissens- und Kreativarbeiter ableiten.

Dabei wird es auch zahlreiche Experten-Interviews geben, etwa mit Ehrenfried Conta Gromberg, der zusammen mit seiner Frau das Smart Business-Programm entwickelt hat.  Weitere Interviews dieser Art folgen dann ab März 2017, unter anderem auch über iTunes. Beispielsweise wird es einen Podcast-Beitrag mit Stefan Hiene geben, der als Coach für ein außergewöhnliches Leben und die deprogrammierte und transformierte Gesellschaft eintritt. Darüber hinaus erfahren Sie in unserem Newsletter, wann und wo Sie unser Sachbuch genau beziehen können, wenn es im Februar 2017 erscheint, und welche weiteren Überraschungen mit der Veröffentlichung dieses Buches verknüpft sind.

Außerdem werden wir auch auf diesem Blog einmal pro Woche weitere kostenlose Beiträge posten, die mit den Kerninhalten unseres Sachbuchs zusammenhängen: „Intelligenter lernen und arbeiten im Zeitalter der digitalen Transformation“.

Welche weiteren Produkte sind geplant?

Zu Beginn des Jahres 2018 folgt die zweite, überarbeitete Version zu unserem Sachbuch „Morgen weiß ich mehr“. Diese Veröffentlichung bildet zugleich auch den Abschlusspunkt zu diesem Blog. Den dieser Blog existiert bereits seit Mai 2012. Danach wird dieser Blog vermutlich eingestellt.

Das hängt auch damit zusammen, dass ich ab März diesen Jahres solo weitergehe. Unter der Adresse „marcusklug.de / Wissensabenteuer für die digitale Zukunft“ arbeite ich gerade an einem Speaker-Programm mit zahlreichen Video-Impulsen zum digitalen Wandel, die in der Art eines Info-Thrillers arrangiert sind. Auch wird noch in diesem Jahr ein erster Video-Kurs auf der Basis dieser Impulse von mir entwickelt und umgesetzt.

Mehr dazu folgt dann ab März 2017, wenn mein neuer Webauftritt als Vlog steht. Auf dieser Grundlage wird es in diesem Jahr auf marcusklug.de noch zahlreiche Podcasts und Videos geben. Geplant ist beispielsweise ein Wissensthriller als Hörspiel mit dem Titel „Von der Industrialisierung zur Gestaltung des Wandels“, welches ebenfalls ab März 2017 auf meiner neuen Website als Freebie bezogen werden kann.

Seien Sie also gespannt, wie es demnächst weitergeht: Abenteuer Digitale Zukunft!

Marcus Klug

Marcus Klug, geboren 1977, ist Redner, Blogger und Autor. Neben seiner Tätigkeit als Blogger und Formatentwickler für das Dialog- und Transferzentrum Demenz (DZD) an der Universität Witten/Herdecke hat er bereits vor über zwei Jahren damit begonnen, zusammen mit Michael Lindner das Sachbuch „Morgen weiß ich mehr. Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution“ zu schreiben, welches im März 2017 zum Buch des Monats erkoren wurde. Das Sachbuch bildet die Basis zu einem eigenen Expertenprogramm als Speaker: „Wissensabenteuer für die digitale Zukunft“. Mehr Infos unter: www.marcusklug.de.

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Marcus,

    herzlichen Glückwunsch zum bald erscheinenden Buch! Ich weiss noch gut aus eigener Erfahrung, dass gerade der Endspurt ganz schön an den Nerven zehren kann. Aber ihr habt durchgehalten und das Thema klingt sehr spannend – und ist definitiv wichtig und zentral für uns digitalen Solopreneure.

    Für deine Pläne in 2017 wünsche ich dir jedenfalls weiterhin viel Schwung und alles Gute!

    Herzliche Grüße
    Marit Alke

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    • Hallo Marit,

      freut mich von dir zu hören! In der Tat zehrt der Endspurt ziemlich an den Nerven … aber bald ist es ja geschafft 😉 Bin seit ein paar Tagen auch schon dabei, dass E-Book von deiner Seite zu lesen, da ich im späteren Verlauf des Jahres auch einen Online-Kurs entwickeln möchte.

      Für deine Pläne in 2017 wünsche ich dir ebenfalls viel Energie und alles Gute!

      Herzliche Grüße, Marcus Klug

      Antworten

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