lerntechniken.info: Wissen zum Lernen über die Hintertür der kleinen Beobachtungen

Screenshot zur Website "lerntechniken.info"Neulich bin ich beim Stöbern im Netz auf lerntechniken.info gestoßen. Auf dieser Website dreht sich alles um die Frage: Wie lässt sich das Lernen lernen? Die Antwort verteilt sich hier auf viele kleine Beiträge und Beobachtungen. Was bringt uns beispielsweise ein Lernspiel, wenn wir für BWL büffeln? Oder warum sind kreative Pausen so wichtig?

Zugegeben: Am Anfang hatte ich ein Vorurteil. Das kann doch nichts sein, dachte ich mir, so viele kleine Beiträge und Beobachtungen zu einer solchen komplexen Fragestellung: Wie lässt sich das Lernen lernen?

Tatsächlich ist es dem Betreiber – Prof. Dr. Werner Heister – auf dieser Website gelungen, einen kurzweiligen und informativen Überblick zu dieser Frage zu vermitteln. Unter der Rubrik „Lernen lernen“ werden beispielsweise einzelne Werkzeuge wie eine Mindmap vorgestellt („mindmap“) oder auf erhellende Studien verwiesen („Lernen: Je schwerer desto nachhaltiger fürs Gehirn“). So erfahren wir etwa im Hinblick auf das Gehirn, dass sich außergewöhnliche Namen oft viel besser als Allerweltsnamen einprägen.

Wer vorhat, wissenschaftliche Arbeiten zu verfassen, erfährt auf dieser Website außerdem, warum gute Zeitplanung bei einer Abschlussarbeit so wichtig ist („Zeitplanung Abschlussarbeit“), welche Lesemethoden es gibt um möglichst viel Lernstoff in relativ kurzer Zeit zu erfassen („ÜFLAZ – eine weitere Lesemethode“), oder warum es Sinn macht, einen elektronischen Zettelkasten für die Organisation von Wissen zu nutzen („Elektronischer Zettelkasten“).

Fazit: Kleine Beobachtungen zum Lernen über die Hintertür

Der Zettelkasten bildet zugleich das Stichwort zu meinem Fazit: lerntechniken.info hält einige Geistesblitze, Tipps und Puzzlestücke zu der Frage bereit, wie sich das Lernen lernen lässt. Wer allerdings außergewöhnliche Quellen und Fundstücke sowie umfangreichere Beiträge zu dieser Frage erwartet, ist auf dieser Website nicht wirklich am rechten Ort. Angesprochen sind vor allem Reisende, Anfänger und Quereinsteiger, die den Einstieg über die Hintertür der kleinen Beobachtungen suchen.

​Du willst als Angestellter oder Selbständiger neben Deiner regulären Arbeit aus Deinem Wissen etwas Außergewöhnliches machen? Noch heute Dein persönliches Abenteuer digitale Zukunft starten? In dem Sachbuch "Morgen weiß ich mehr" von Michael Lindner und Marcus Klug, welches im März 2017 zum "Buch des Monats" erkoren wurde, erfährst Du auf systematische Weise, wie das funktioniert und lernst zahlreiche Menschen und Organisationen kennen, die schon heute digitalen Wandel sehr erfolgreich gestalten!

Dieser Satz stammt übrigens von Niklas Luhmann – jenen Soziologen aus Bielefeld, der für die systematische Dokumentation seiner Beobachtungen einen Zettelkasten nutzte. Und zu seinen Beobachtungen gehörten eben auch die kleinen 😉

Marcus Klug

Marcus Klug ist als Speaker und Future Work Coach unterwegs. ​Er unterstützt Menschen und Organisationen, im Übergang zum digitalen Zeitalter auf intelligentere Weise zu lernen und zu arbeiten. Dazu hat er auch zusammen mit Michael Lindner das Sachbuch „Morgen weiß ich mehr. Intelligenter lernen und arbeiten nach der digitalen Revolution“ geschrieben, welches im März 2017 zum Buch des Monats erkoren wurde. Mehr Infos unter: www.marcusklug.de.

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